Zeitschriften » Context XXI » Print » Jahrgang 2003 » Heft 6-7/2003
Alexander Emanuely • Traude Tauber

Das Trauma der Frauen des Widerstandes

Wenn Menschen ein psychisches Trauma er­leiden, erleben sie in schmerzender Weise Dinge, die sie bis da­hin in ihrer Welt für unmöglich hielten.

(Klaus Ottomeyer/Karl Peltzer)

Frauen in Opposition zum NS-Regime und Wider­standskämpferinnen kamen, wenn sie gefasst wurden, fast immer in die gleiche Ver­nichtungsmaschinerie wie al­le anderen Opfer des NS-Terrors. Im Widerstand auf von den Nazis kontrolliertem Gebiet lebten sie sehr lange im Bewusstsein eines aussichts­losen Kampfes und in der permanenten Todesangst ent­deckt zu werden. Denn „ob in Klagenfurt, Leoben, Wien oder Brüssel: Vermutete die Polizei, politische Wider­standskämpferinnen vor sich zu haben, die in Wider­standsgruppen eingebunden waren, scheute sie auch bei Frauen vor keiner Gewaltan­wendung zurück, um Ge­ständnis oder Verrat zu erpressen.“ [1] Der Entdeckung und Verhaftung folgten Fol­ter, Vergewaltigung, Gefäng­nishaft, NS-Justiz, wieder Ge­fängnishaft und schließlich das KZ. Dies trifft vor allem auf das sogenannte „Reichs­gebiet“ zu. In den besetzten Gebieten Europas, im Osten noch viel mehr als im We­sten, folgte der Folter meist die Exekution. Bei Folterü­berlebenden allgemein sind nicht selten Symptomatiken zu beobachten, die an Er­krankungsbilder wie die des Überlebenden- oder Konzentrationslagersyndroms [2] erinnern. Die Frauen, welche vom Exil aus kämpften, wa­ren zwar nicht diesen Ängs­ten ausgesetzt, auch konnten sie viel früher Hoffnung schöpfen, doch waren sie vom Erlebnis der Flucht, dem Verlust von fast allem Geschätzten, Geliebten und Gewohnten, sowie von der oft desillusionierenden poli­tischen Situation nach 1945 traumatisiert.

Der als Holocaust-Syn­drom nach William G. Nie­derland besser bekannte trau­matische Prozess, [3] welcher nun generell als durch NS-Verfolgung provoziertes kom­plexes PTSD (Post Trauma­tic Stress Disorder) nach Judith Herman bezeichnet wird, [4] ist kollektiv und dau­erhaft. Die NS-Verfolgungs- und Vernichtungsmaschine­rie hatte, psychotraumatolo­gisch, medizinisch betrach­tet, auf alle NS-Verfolgten, al­so auch auf Widerstands­kämpferinnen, ähnliche Aus­wirkungen. Bezeichnend ist, dass das unglaubliche man-made-desaster der NS-Verfolgung einerseits bei den Über­lebenden das Vertrauen in die Menschen schlechthin erschüttert hat und sich ande­rerseits von den Überleben­den auf die Nachgeborenen überträgt, somit transgenerational ist. Durch diese Trans­mission festigt sich das Trau­ma über Generationen hin­weg, ist epidemiologisch und kann sich kaum auflösen. [5]

Die posttraumatischen Belastungssymptome sind umso stärker, je ausgeliefer­ter und je weniger integrier­bar die schrecklichen Ereig­nisse für die Betroffenen er­scheinen. Wenn die Opfer ei­nen Sinn in den traumati­schen Geschehnissen erken­nen, können sie diese in ihr Lebenskontinuum integrie­ren. Insofern fühlten sich po­litische Opfer der Naziver­folgung zum Teil auch als ak­tiv gestaltend, weil sie die In­haftierung als dramatische Folge ihrer politischen Ein­stellung und Tätigkeit erleb­ten. Trotzdem, alle Erfah­rungen über Hilfe und Schutz, Gerechtigkeit und Ausgleich wurden zerstört. Bei der NS-Verfolgung trat die subjektive Traumatisie­rung in ihrer Auswirkung hinter das kollektive Trauma zurück. Jede/r Überlebende fühlte sich jahrelang glei­chermaßen von der sicheren Vollstreckung ihres/seines, oft kaum nachvollziehbaren Todesurteils bedroht. Die einzelnen Menschen wurden nicht individuell, sondern aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einem Kollektiv verfolgt. Die Betroffenen haben in der Folge Schwierigkeiten, ihr Leben als einen kontinuierli­chen Ablauf zu begreifen.

Phasen und Prozess der Traumatisierung

Den Tätern ging es in erster Linie darum, die Opfer zu entmenschlichen, ihnen jede Form der menschlichen Würde zu nehmen. Es galt, den Willen der Menschen zu brechen und ihre Gefühle für sich und die Mitmenschen zu zerstören. Als erstes wurden die Opfer von der menschli­chen Gemeinschaft ausge­schlossen und mussten von da an aller menschlichen Em­pathie seitens der anderen entbehren. Die Anderen wa­ren zu Verfolgern geworden. Der Verlust des eigenen Wil­lens und der Selbstbestim­mung machte die Opfer von ihren Verfolgern abhängig. Menschen wurden gebro­chen, erlebten das an sich Schreckliche als unausweich­lich eigenes Schreckliches, wehrlos. Um diesen Zustand zu erreichen, genügten die Gefängnisse nicht, das KZ nationalsozialistischer Prä­gung wurde erfunden. Dort sollte neben der Vernichtung der Körper auch die Ver­nichtung all dessen, was ei­nen Menschen ausmacht, ver­wirklicht werden.

Überlebende erzählen oft, dass sie die allerersten Ein­drücke aus dem Lager oder dem Gefängnis vergessen ha­ben. In dieser Schockphase [6] erfolgt die erste Regression: eine Desorganisation der Per­sönlichkeit. „Es ist ein über­wältigender Affekt, der als sehr beängstigend erfahren wird und totale Verlassenheit, eine Affektblockade, eine Betäubung, eine Einschrän­kung kognitiver Funktionen, wie des Urteilens, des Sym­bolisierens und der sinnli­chen Wahrnehmung, ein Ver­lust jeglicher Initiative aus­löst.“ [7] Dieser Zustand, die „Lagerpsychose“, kann als katatonoide Reaktion, als ein Sich-tot-Stellen bezeichnet werden. Diese Schutzreakti­on kommt aber auch einer Selbstaufgabe gleich. Bald bleibt nur noch das psycho­motorische Ich übrig, wel­ches einzig am konkreten Überleben interessiert ist. Wenn auch dieses verloren geht, ist die mentale Apathie komplett, der Mensch wird zum „Muselmann“, wie es im Lagerjargon hieß. Die Dysfunktion des menschlichen Organismus beim Sich-tot-Stellen hat eine klare Funktion: den Erhalt eines Mini­mums an Energie und Kraft, den Versuch, im Unerträgli­chen eine Art Gleichgewicht zu finden, wenn auch ein ex­trem fragiles. Wenn Verfolgte wenigstens wussten, warum sie deportiert worden waren, wie eine Widerstandskämp­ferin, dann konnte das Los, auch wenn es das gleiche war, anders, weniger destruktiv verarbeitet werden, als bei je­mandem, der nicht nachvoll­ziehen konnte, wieso er nun all das erleiden muss, wie ei­ne assimilierte Jüdin oder ein Kind.
Um politisch engagierte Menschen zu brechen und zu ermorden, genügte es den Nazis, sie ihrer Justiz und Vernichtungsmaschinerie zu überantworten. Doch galt es meist, aus den Gefangenen Details über ihre Organisati­on und ihre Möglichkeiten zu pressen, und dafür wurde ge­foltert. Das Ziel der Folterer ist es, ihr Opfer in eine Situation extremer Ohnmacht und maximalen Schmerzes zu bringen. Folter geschieht ge­schlechtsspezifisch [8] und die Folter von Frauen ist regel­mäßig mit sexualisierter Ge­walt verbunden. [9]

Nach dem Überleben

Bei vielen Überlebenden des NS-Terrors ließen sich zwei Gefühle wahrnehmen — sub­sumiert in der „Überlebens­schuld”. Einerseits der Tri­umph, den Vernichtungsplan der Nazis durchkreuzt zu ha­ben, andererseits das Gefühl, überlebt zu haben, weil die anderen ermordet worden sind, womit man selbst wie­derum kein Recht auf Tri­umph zu haben glaubt. Die­ser Antagonismus beeinfluss­te den Alltag der Opfer stark. Im Alter, mit dem Bewusst­sein über den näher rücken­den Tod, schwindet jedoch das Triumphgefühl. Im näher rückenden Tod tritt immer mehr eine Identifikation mit den Toten der Verfolgung in den Vordergrund. Neben Wut erwacht auch wieder verstärkt die Angst, die Fol­gen sind Erregungszustän­de [10] oder/und eine vollstän­dige Somatisierung. Häufig erinnern sich die Überleben­den in der Auseinanderset­zung mit Tod und Alter wie­der daran, dass es gerade die alten Menschen waren, die während der Verfolgung un­ausweichlich ihrer Hilflosig­keit und den Verfolgern aus­geliefert waren und kaum ei­ne Chance hatten, zu überle­ben.

Widerstandskämpferin­nen erlebten sich eher als Ak­tive denn als Opfer. Sie setz­ten Taten gegen das NS-Regime, retteten durch ihre Ta­ten Menschen, verzögerten und behinderten durch ihre Taten die Maschinerie des NS-Terrors. An diese Vor­stellung lässt sich gut klam­mern, auch wenn durch die Shoah oder die Sippenhaf­tung die Nächsten unweiger­lich dieser Maschinerie aus­gesetzt waren und umkamen, so wie die meisten Mitstrei­terinnen auch. Die „Überle­bensschuld“ stellt sich für die Widerstandskämpferinnen seltener, und wenn Schuld­gefühle auftauchen, dann lassen sie sich vor allem bei Frauen beobachten, die durch ihre Sozialisierung bedingt, immer wieder das Ge­fühl haben, ihre Pflichten der Familie und den Kindern ge­genüber vernachlässigt zu ha­ben. Dieses Schuldgefühl tritt wesentlich häufiger bei Frau­en als bei Männern des Wi­derstandes auf. Das massivs­te Schuldgefühl wird jedoch für jene, die es erleben mus­sten, durch das durch die Folter erzwungene Geständ­nis provoziert.

Folter beeinträchtigt lang­fristig alle psychischen und viele körperlichen Funktio­nen und führt zu schweren körperlichen Schäden. Sie er­höht langfristig das Risiko für psychische Störungen insge­samt. Neben der extremen Schmerzen, Angst und Ohnmacht und der körperlichen Schäden werden während der Folter absichtlich Kontrollverluste herbeigeführt, etwa der Verlust der Orien­tierungsfähigkeit und der Wahrnehmungsfähigkeit bis zum Realitätsverlust sowie der Verlust der Kontrolle über den eigenen Körper. Ähnliches erlebten auch alle Häftlinge der KZs tagtäglich, doch war ihre Folter ein mi­litärischer Ritus, der ent­menschlichend zum Tode führen sollte und sonst kein Ziel hatte. In der Folter nach der Verhaftung wollten die Täter konkret von jemandem etwas erfahren. Die oft er­zwungenen Geständnisse be­lasten die Überlebenden stark. Der „Verrat“ an den Genossinnen, diese manch­mal nur wenigen, jedoch ent­scheidenden Sätze und Na­men, welche in den wohl furchtbarsten Augenblicken fielen, sind der Teil des Trau­mas, welcher so gut wie nie Erwähnung findet, finden kann. Bei der Folter „ver­sagt“ zu haben, stellt schließ­lich die Selbstwertschätzung, den ganzen, unglaublichen Widerstand in Frage — und zwar lebenslänglich.

Votre heure à sonné (Eure Stunde hat geschlagen)
Zeichnung von France Andoul

Widerstandskämpferin­nen haben in der Folge eher von ihrer Inhaftierung be­richtet als rassistisch oder so­zial Verfolgte. Auch wenn die Erfahrungen im KZ und un­ter Folter derart schambe­setzt sind, dass sie oft nur schwer ausgesprochen wer­den können.

Es ist ebenfalls das fort­gesetzte Trauma durch das Schweigen der Gesellschaft, welches bei den Wider­standskämpferinnen präsent ist. So erzählen sie viel mehr von den Enttäuschungen der Nachkriegszeit, als ihr Kampf wenig Würdigung durch die Umwelt erfuhr. Über die Ent­täuschungen durch die Par­tei, der sie sich zugehörig fühlten. Waren es die Sozial­demokratie oder konservative Kreise, so stieß die offenkundige Kollaboration der staatstragenden Parteien nach 1945 mit den Nazitätern vor den Kopf. In der Kommunis­tischen Partei gab es Enttäu­schung darüber, dass Wider­standskämpferinnen, weil Frauen, weiter in sehr aufrei­bende, wenig gestaltende Po­sitionen abgedrängt wurden (Mitgliedsbeiträge kassieren, Zeitung verkaufen, Sekretä­rinnen in der männlichen Parteihierarchie). Es wird von den politischen Frustra­tionen durch die Ereignisse in der Sowjetunion berichtet. Der Glaube an die bessere Gesellschaft, und dadurch auch der Glaube an den gerechtfertigten Widerstands­kampf, wurde nachträglich paralysiert.

Auffallend ist, dass die meisten politisch aktiven Frauen in der Therapie sehr viel mehr von ihrem Leben mit ihren Familien, vor allem mit ihren Männern nach dem Krieg erzählen, als die poli­tisch aktiven Männer. Bei vie­len Frauen verbindet sich politische Arbeit mit einer Lie­besgeschichte. So sind sie zu­meist schon zu Beginn ihrer Widerstandstätigkeit mit ei­nem Genossen liiert gewesen. Und auch nach dem Krieg war die traditionelle Rollen­verteilung die, dass die Män­ner die politische gesellschaftliche Arbeit und Kar­riere vorantrieben, während die Frauen sich um Haushalt und Kinder kümmern mus­sten.

Die Widerstandskämpfe­rinnen können sich immer wieder ins Bewusstsein rufen, dass dank ihrer militärischen und organisatorischen Betei­ligung der NS-Staat besiegt werden konnte, dass ohne ihren Beitrag der Krieg we­sentlich länger und die NS-Vernichtungsmaschinerie rei­bungsloser gelaufen wäre. Die allgemeine Anerkennung hierfür unterblieb jedoch oft, gerade in Deutschland und Österreich. Da in Österreich die meisten Widerstands­kämpferinnen Jüdinnen, Kommunistinnen oder An­gehörige von Minderheiten (Kärntner Sloweninnen, Tschechinnen) waren, ging es ihnen, da sie sich ohnehin keine gesellschaftliche Aner­kennung erwartet hatten, nicht um eine solche. Sie wollten vor allem eine Ver­änderung, ob revolutionärer oder menschlicher Natur, in der den Nationalsozialismus ermöglicht habenden Gesell­schaft. Doch eine solche Ver­änderung zeichnete sich nach 1945 nicht wirklich ab. Dazu kommt, dass der maßgeben­de Beitrag von Frauen am Sieg über die Nazis nie ange­messen gewürdigt wurde. Das Trauma, welches bei vie­len der Widerstandskämpfe­rinnen im Alter, nach einem mühsamen und arbeitsrei­chen Leben ausbricht, arti­kuliert wird und übrig bleibt, hat als Grund diese allgemei­ne Nichtanerkennung.

Ester Tencer

1914, als Ester Tencer fünf Jahre alt ist, übersiedelt sie mit ihrer Familie aus Galizien nach Wien. Uber ihre Schwe­ster kommt sie zu einer kommunistischen Gruppe, die schon seit 1933 in der Illegalität arbeitet. 1939 kann sie ihrer nach Belgien geflüchteten Familie folgen. Sie ge­langt zur jüdischen kommunistischen Partei und arbeitet dort zunächst als Kindergärtnerin. Nach der Besetzung Belgiens muss sie sich verstecken. Sie produziert und vervielfältigt Zeitungen und Flugblätter und arbeitet ge­meinsam mit anderen Österreicherinnen in einer „Mä­delgruppe”. 1943 wird sie verhaftet, verhört und gefol­tert. Später wird sie nach Auschwitz deportiert. Schnell wird sie Teil eines Hilfs- und Widerstandsnetzwerkes im KZ. Auch als Schreiberin im „Krätzeblock” versucht sie Einzelne vor dem Tod zu bewahren und zu helfen, wo es möglich ist. Schließlich wird Ester Tencer auf einem Lastwagen nach Ravensbrück geschafft. Dort muss sie Zwangsarbeit bei den Siemens-Werken leisten und wird schließlich Mitte April 1945 vom Roten Kreuz nach Schweden gebracht.

Quelle: DÖW (Hg.): Erzählte Geschichte. Band 3. Jü­dische Schicksale. Wien 1992

Chaika Grossman

Chaika Grossman engagiert sich in der linkszionistischen Jugendorganisation „Hashomer Hazair”. Im Juni 1941 marschiert die Wehrmacht in Bialystok ein, wenige Stun­den später wird das erste Massaker an der jüdischen Be­völkerung verübt. Chaika Grossman wird Anfang 1942 gemeinsam mit Edek Borak und Mordechai Tennen­baum aus der Widerstandsbewegung des Wilnaer Ghet­tos nach Bialystok entsandt, um hier eine Untergrund­organisation aufzubauen. Chaika Grossman ist an zahl­reichen Kämpfen beteiligt, kann sich immer wieder ver­stecken und nimmt immer wieder Kontakt zu ihrer Par­tisanengruppe auf. Im Frühjahr 1944 gelangt eine so­wjetische Partisanenbrigade in das Gebiet der jüdischen Kämpferinnen und rettet die wenigen, die überlebt hat­ten. Chaika Grossman arbeitet im Informationsdienst. Ende Juli 1944, als die Rote Armee kurz vor Bialystok steht, geht sie ins Hauptquartier der Partisanenbrigaden. An der Spitze der Partisanen kommt Chaika Grossman in das befreite Bialystok zurück.

Ingrid Strobl: „Sag nie, du gehst den letzten Weg”. Frau­en im bewaffneten Widerstand gegen Faschismus und deutsche Besatzung. Frankfurt/M. 1989

[1Helga Amesberger/Brigitte Halbmayr: Vom Leben und Überleben — Wege nach Ravensbrück. Das Frauenkonzen­trationslager in der Erinnerung. Bd. 1. Wien 2001, S. 110

[2vgl. E. Rappaport: Beyound traumatic neurosis. A psycho- analytic study of late reactions to the concentration camp trauma. in: International Journal for Psychoanalysis, Nr. 49, 1968

[3vgl. William G. Niederland: The problem of the survivors: the psychiatric evaluation of emotional disorder in the sur­vivors of Nazi persecution. in: Journal of the Hillside Hos­pital, Nr. 10, 1961, S. 233 ff.

[4vgl. Judith Herman: Complex PTSD. A syndrome in survi­vors of prolonged and repeated trauma. in: Journal of Trau­matic Stress, Nr. 5(3), 1992, S. 377 ff.

[5vgl. Vivian Rakoff/John Sigal/Nathan Epstein: Children andfamilies of Concentration Camp survivors. in: Canada’s Mental Health, Nr. 14, 1966, S. 24 ff.; Harvey Barocas/Ca­rol Barocas: Wounds ofthe fathers: The next generation of Holocaust victims. in: International Review of Psychoana­lysis, Nr.32, 1979, S. 331 ff.

[6vgl. Johan Lansen: Verlassenheit. Folgen und Behandlung, in: Alexandra Rossberg/Johan Lansen (Hg.): Das Schweigen brechen. Berliner Lektionen zu Spätfolgen der Schoa. Frank­furt/M. 2003, S. 198

[7ebd., S. 199

[8vgl. A. Birck: Verfolgung und Flucht von Frauen, in: Menschenrechtsmagazin, Nr. 7(2), 2002

[9vgl. M. Wenk-Ansohn: Folgen sexualisierter Folter, in: A. Birck u. a. (Hg.): Das Unsagbare. Berlin, S. 57 ff.

[10vgl. Kurt Grünberg: Liebe nach Auschwitz. Die Zweite Ge­neration. Tübingen 2000, S. 20

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Oktober
2003
Heft 6-7/2003, Seite 29
Autor/inn/en:

Alexander Emanuely:

Seit Juni 1999 Redakteur und von September 2001 bis 2006 geschäftsführender Redakteur, seither Vorstandsmitglied von Context XXI. Vorstandsmitglied des Republikanischen Clubs — Neues Österreich, Sprecher der LICRA-Österreich. Freier Autor in Wien.

Traude Tauber: Traude Tauber ist Psychotherapeutin bei Esra in Wien (www.esra.at).

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