Zeitschriften » Streifzüge » Print-Ausgaben » Jahrgänge 1996 - 2000 » Jahrgang 1999 » Heft 2/1999
Franz Schandl

Daher!

Der Theoretiker ist berührbarer als der Praktiker meint. Deswegen ist er auch Theoretiker, will er doch wissen, was warum ist. Zwar sind die Streifzüge keine politische Postille und auch ansonsten nicht darauf abgestellt, alles Mögliche sofort zu kommentieren, die Ereignisse in Jugoslawien, die Konflikte im Kosovo und das Eingreifen der NATO haben uns denn doch bewogen, durchaus unterschiedlich akzentuierte Beiträge aus unserem Umfeld in dieser Ausgabe an vorderster Stelle zu positionieren. Der Krieg sollte nicht spurlos an den Streifzügen vorüberziehen.

Das Buch von Ernst Lohoff zu Jugoslawien „Der Dritte Weg in den Bürgerkrieg“ kann selbstverständlich bei uns bestellt werden. Wer sich zu einer großzügigeren Spende aufrafft, erhält es geschenkt. Ein Vermerk am Erlagschein wäre dem sehr zweckdienlich. Selbiges gilt natürlich noch immer für den Sammelband von Gerhard Scheit oder die Abhandlung über die Grünen von Schandl/Schattauer.

Ab September gibt es eine Neuerung, jede Nummer der Streifzüge wird auf einem offenen Plenum des Kritischen Kreises nachbesprochen. Wer Lust und Interesse hat, möge vorbeischauen, es handelt sich dabei um keine Prüfungs-Veranstaltung, außer der Lektüre der aktuellen Ausgabe und ein paar Gedanken wird nichts vorausgesetzt. Sich Aufführen ist verboten. Schweigen hingegen wird toleriert. Eingemeindungen finden nur auf ausdrücklichen Wunsch der Betroffenen statt.

Zu guter vorletzt noch eine Drohung: Allen, die bisher in den Genuß gekommen sind, die Streifzüge aus irgendwelchen Gründen zugestellt zu bekommen, ohne jemals zum Erlagschein gegriffen zu haben, denen müssen wir leider mitteilen, daß diese Nummer für sie die letzte Ausgabe gewesen sein wird. Wer die Streifzüge weiterhin für unverzichtbar hält, der brenne für uns wie wir. Wer zahlungsunfähig ist. möge uns das bitte mitteilen. Wer aber zahlungsfähig ist, zahle! Den Spendern und Unterstützern sei hiermit ausdrücklich gedankt. Ohne sie wäre dieses Blatt nicht. Daher!

Zu guter letzt also wünschen wir Euch und Ihnen und uns einen schönen und auch erholsamen Sommer.

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Juni
1999
Heft 2/1999, Seite 1
Autor/inn/en:

Franz Schandl:

Geboren 1960 in Eberweis/Niederösterreich. Studium der Geschichte und Politikwissenschaft in Wien. Lebt dortselbst als Historiker und Publizist und verdient seine Brötchen als Journalist wider Willen. Redakteur der Zeitschrift Streifzüge. Diverse Veröffentlichungen, gem. mit Gerhard Schattauer Verfasser der Studie „Die Grünen in Österreich. Entwicklung und Konsolidierung einer politischen Kraft“, Wien 1996. Aktuell: Nikolaus Dimmel/Karl A. Immervoll/Franz Schandl (Hg.), „Sinnvoll tätig sein, Wirkungen eines Grundeinkommens“, Wien 2019.

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