Zeitschriften » Context XXI » Print » Jahrgang 2005 » Heft 5-6/2005
Andreas Peham

Befreiung und Beschädigung

Eine Replik auf Sebastian Winter

Wie haben wir den Mut, in einer Welt zu leben, in der die Liebe durch eine Lüge provoziert wird, die aus dem Bedürfnis besteht, unsere Leiden von denen mildern zu lassen, die uns zum Leiden brachten.

(Marcel Proust)

Die ÜberbringerInnen der schlechten Nachrichten haben nie einen guten Stand. In diesem Fall sind es die aus dem Patriarchat, welche jene/m, die/der davon spricht, zu einem Teil des Problems werden lassen. Gerade die Psychoanalyse hat – all ihren Hinweisen zum Leiden in und an der (patriarchalen) Kultur zum trotz – mit dem Vorwurf zu kämpfen, sie würde affirmieren, was sie beschreibt. Nun hätte auch ich laut Winter im Gefolge Grunbergers eine “Idealisierung des individuierenden Vaters und seiner ödipalen Gebote” betrieben.

Winter zweifelt zunächst am Charakter des Judentums als Vaterreligion. Nun macht die Rede von der Vaterreligion tatsächlich nur Sinn im Blick auf das Christentum als Glaube an den “Sohn Gottes”, als Sohnesreligion. Der religiöse (christliche) Antisemitismus kann dann gefasst werden als Aufstand gegen den “Vater”, der dem Begehren und den Allmachtsvorstellungen Grenzen setzt (kastriert), und dem daraus resultierenden schlechten Gewissen. Aber vielleicht einigen wir uns schneller, wenn wir anstatt von Vaterreligion von Gesetzesreligion sprechen. Denn über den Stellenwert des (im Patriarchat vom Vater symbolisierten und gebrachten) Gesetzes im Judentum (v. a. im Gegensatz zum Christentum, welches wieder den Glauben an seiner statt etablierte) kann es ja wohl keinen Zweifel geben. Als moralisches (verinnerlichtes) Opfer hat das Gesetz oder Über-Ich das rituelle (äußere) Opfer ersetzt oder sublimiert. Hier ist auch die Suche nach äußeren Opfern (Sündenböcken) angesprochen, die immer dann einsetzt, wenn das innere abgelehnt wird. Von daher war der Aufstand gegen das Gesetz oder Gewissen, welches nicht nur von Hitler als “jüdische Erfindung” denunziert worden war, identisch mit dem Mord an seinen RepräsentantInnen. Mit seiner Überwindung des Opfers durch dessen Introversion hat das Judentum nicht nur einen zentralen Beitrag zur Kulturentwicklung geleistet, sondern der Menschheit auch eine schwere Last aufgebürdet. Das Christentum wirkte hier befreiend, als Rächerin einer narzisstischen Kränkung, welche die Opfer-Introversion und der damit verbundene Triebverzicht bedeutete. [1]

Weil Winter Grunbergers Analysen des Christentums als narzisstische Regression zusammengefasst und meiner Meinung nach nicht widerlegt hat, möchte ich hier nur einen Punkt ergänzen oder eine zusätzliche Perspektive einführen: Die Etablierung eines einzigen, abstrakten Gottes, von welchem man sich noch dazu kein Bild machen darf, durch die Jüdinnen und Juden ist mit Dirk Juelich auch zu verstehen als Übergang von der paranoid-schizoiden Welt der polytheistischen Gottesvorstellungen hin zu einer depressiven Position mit einem imaginierten ganzen (guten und bösen) Objekt: Ein Gott, der liebende und strafende Anteile in sich vereint. Der immanente Judenhass des Christentums, das seinen Gott als ausschließlich gutes/liebendes Objekt aufrichtete, das Böse an den Teufel delegierte und einen nur leicht abgeschwächten Polytheismus wiedereinführte, erweist sich von daher als ein “Hass auf jene, die am Ritual der Entlastung aus der paranoid-schizoiden Position nicht teilnehmen, denn sie werden als Bedrohung wahrgenommen, die an dem Sinn dieser Entlastung Zweifel entstehen lassen.” [2]

Winter bestreitet, dass dem Hass auf die Jüdinnen und Juden in psychoanalytischer Betrachtungsweise eine kollektive Regression auf eine präödipale Position, [3] die von einer Unfähigkeit zur Ambivalenz charakterisiert ist, entspricht. Was er als alternatives Modell anbietet – die Verweigerung gegenüber dem “intersubjektiven Raum” – beschreibt in Wahrheit jedoch nur die narzisstische und/oder paranoid-schizoide Position mit anderen Worten. Denn diese zeichnet sich ja gerade aus durch das Fehlen von Objekten/Differenz und damit des angesprochenen Raumes.

Geschlechterdifferenz

Damit wären wir bei der ontogenetischen Perspektive. Hier stellt Winter dem Ansatz von Grunberger und Chasseguet-Smirgel den von Jessica Benjamin gegenüber. Sie treffen sich jedoch in der Aufmerksamkeit, welche der präödipalen Entwicklungsphase zukommt. Tatsächlich krankten die alten Arbeiten zum Autoritären Charakter als Subjekt des Antisemitismus an ihrer Fixierung auf den (spät angesetzten) Ödipuskomplex. Mit den frühkindlichen Störungen und der Möglichkeit der Abwehr/Vermeidung des Ödipus kommen neben der Externalisierung des rigiden (ödipalen) Über-Ichs auch präödipale (narzisstische) Schwundformen desselben in den Blick. Angesichts dieser Alternative, die auch die bereits erwähnte Suche nach äußeren Opfern impliziert, lasse ich mich gerne einer “Idealisierung” der ödipalen Gebote oder der Über-Ich-Bildung/Opfer-Introversion bezichtigen. Aus kommunistischer Perspektive jedoch erscheint auch mir die klassische Lösung des (theoretisch früher anzusetzenden und zu verlängernden) Ödipuskomplexes mit Adorno als “Beschädigung”. Manche sind dann das ganze Leben auf der Suche nach geeigneten Objekten, an welchen sie Rache nehmen können für die Zumutungen der herrschenden (patriarchalen) Individuation. Auch Arno Gruen hat jedes Sozialisationsprogramm, das die Identifikation mit der Autorität oder gar dem Aggressor zur Grundlage der Subjektkonstitution hat, radikal in Frage gestellt und für Antisemitismus/Rassismus verantwortlich gemacht: “Die für unsere Kultur typische Identität, die auf einer Identifikation mit Angst einflößenden Autoritäten beruht, ist dagegen ständig von Auflösung bedroht. Solche Menschen können ihr Selbst nur durch die Schaffung von Feindbildern konsolidieren”. [4]

Bei der Frage, inwieweit das (soziale/psychische) Geschlecht diese Schiefheilung des Selbst auf Kosten von Anderen determiniert, sehe ich die größte Differenz zu Winter, der die Verbindungslinien zum Sexismus kappt und eine Gleichheit der Geschlechter im (projizierten) Hass behauptet. Demgegenüber gehe ich von einer männlichen Überdeterminiertheit des Antisemitismus [5] aus. Die Konfrontation mit der Geschlechterdifferenz, die bei Mädchen und Jungen den Eindruck des Mangels und narzisstische Wiederverschmelzungswünsche hinterlässt, wird unterschiedlich verarbeitet. Während bei Mädchen “die regressive Sehnsucht nach der Mutter ihre Weiblichkeit nicht in Frage (stellt), sondern allein ihre Autonomie”, bedrohen bei “den Knaben hingegen (…) regressive Wünsche nicht nur die Autonomie, sondern auch die eben entdeckte und sich entwickelnde Männlichkeit. So kommt es, dass fast alle Männer während ihres ganzen Lebens durch Stress und Veränderung ausgelöste regressive Wünsche als große Gefahr erleben. Jungen und Männer, die ihre Männlichkeit aggressiv zur Schau stellen, kämpfen immer auch gegen ihre inneren regressiven Wünsche und Phantasien. Knaben erleben viel früher einen Bruch ihrer Beziehung zur Mutter und verdrängen die präödipalen Anteile dieser Beziehung. (...) Die Brüchigkeit der sich entwickelten ‚männlichen’ Identität lässt es nicht zu, dass eine partielle Identifikation mit der Mutter und ihren weiblichen Anteilen bewusst gelebt wird. Die Bedrohung ist zu groß; die Entwertung und Abspaltung der weiblichen Identifikationen helfen dem Jungen oder dem Mann, sein fragiles männliches Selbst intakt zu halten. Aus psychoanalytischer Sicht wird die These vertreten, dass der (rassistisch-antisemitische, Anm. A.P.) Mensch (...) tendenziell einer ist, der auch die sexuellen Unterschiede ablehnt.” [6]

Auch Freud und Adorno/Horkheimer haben auf den Zusammenhang von Frauenfeindschaft und Antisemitismus hingewiesen: Der Hass auf die Kastrierten (gesellschaftlich Schwachen) hat zu tun mit der Angst, ebenfalls kastriert (schwach) zu werden. [7] Aber – und das unterscheidet den Antisemitismus vom Rassismus – die Imagines vom “Juden” weisen auch eine psychische Parellelisierung mit dem kastrierenden Vater auf. “Oft wird der Jude zum Ersatz für den verhassten Vater und nimmt in der Phantasieleben die Eigenschaften an, die zur Auflehnung gegen den Vater herausfordern: Kälte, Herrschsucht, ja sogar die des sexuellen Rivalen.” [8] Als solcher bedroht der die Heimat (Mutter) mit Schändung. Gerade in der Analyse des Islamismus und seiner pathologischen Gruppenbildungsprozesse drängt sich der Verdacht auf, dass – neben einer heftigen und daher regressionsfördernden narzisstischen Kränkung [9] – aktualisierte Kastrationsängste ursächlich wirken. [10] Verstärkt durch adoleszente “Überzähligkeitsangst” (Sartre) münden auch sie oft in Abwehr: Regression auf vorambivalente Positionen samt der damit verbundenen Entdifferenzierung der Wahrnehmung zugunsten der Primärprozesshaftigkeit und Rückkehr früher Partialobjekte, Abspaltungen und Projektionen, allerlei gewalttätige Fetischismen usw.

Pseudoradikaler Optimismus

Auch wenn ich ihre Arbeiten anders lese, will ich der Kritik an Grunbergers und Chasseguet-Smirgels “problematischen Affirmationen des bestehenden Geschlechterverhältnisses” gar nicht widersprechen, sondern versuchen deutlich zu machen, warum es m. E. dennoch Sinn macht, an sie anzuknüpfen. Das geht jedoch nur, wenn vorher ein zentrales Missverständnis ausgeräumt und gegen jeden Essentialismus an den Charakter von Geschlecht als soziale Konstruktion erinnert wird. (Winter selbst macht das ja eigentlich mit einem Verweis auf eine Stelle in der “Dialektik der Aufklärung” zur vermeintlichen Wesenhaftigkeit “Frau”.) In der aktuellen Auseinandersetzung heißt das: Die Frau wird vom/im Patriarchat zum mütterlichen Primärobjekt gemacht. Auch das dyadische Muster und die Bedrohungen, die dem Kind daraus erwachsen, existieren nur vorm Hintergrund patriarchaler Vergesellschaftung. [11] Aber sie existieren, auch wenn man mit Benjamin “das Negative” überwinden will, indem man “die unmenschlichen Beziehungen so behandelt, als wären sie schon menschliche.” [12]

Ich glaube aber dennoch nicht, dass wir – jenseits der jeweiligen sprachlichen Vorzüge – so weit auseinander liegen.

Winter ist recht zu geben, wenn er mit Benjamin das Hauptaugenmerk auf die (jedoch geschlechtsspezifisch differierende) Verarbeitung der Erfahrung von Differenz (Grenzen) richtet. Diese Erfahrung macht das Kind jedoch mit Hilfe eines Dritten, da können noch so sehr die frühen Mutter-Kind-Interaktionen gegen die Triangulierung strapaziert werden. Hier ist nun wieder eine Erweiterung und Präzisierung notwendig: Nur über ein Drittes, das im Patriarchat v. a. zum Mann-Vater wird, und dessen “Nein” ist also die Ablösung aus der Dyade samt ihrer Allmachtsphantasien wie Bedrohlichkeiten und die damit verbundene Einführung der Differenz möglich. Dieses Dritte kann aber tatsächlich auch durch die Mutter (und ihr Begehren) symbolisiert werden. Dass die Mutter ein eigenes Leben hat, also nicht endlos verfügbar ist, kann in Wahrheit genauso Grenzen setzen und triangulierend wirken. Die Hinwendung zum befreienden Vater erfolgt nach Melanie Klein nach Enttäuschung durch die böse Mutter (entzogene Brust). [13] Die Imago vom guten Vater ist dann auch Projektion von nicht länger durch die Mutter erfüllbaren Wünschen. Lacan nannte diesen Vater imaginär und wies v. a. darauf hin, dass nicht der reale Vater die dritte Position darstellt, sondern das mütterliche Begehren. [14] Insofern braucht der Prozess der Triangulierung nicht unbedingt das “wirkliche(s) Gegenüber”, von welchem Winter schreibt.

Zumindest darüber müsste Einigkeit herzustellen sein: Das primäre Ideal-Objekt ist frei von Ambivalenz, jede (Enttäuschungs)Wut kann ihm gegenüber kein Ventil finden. Ist die Triangulierung gescheitert, muss aller Hass und jede Feindseligkeit auf den nur-bösen Anderen verschoben werden. Nur so kann die narzisstische Reinheit (in) der Dyade aufrechterhalten werden. Wer oder was nun auch immer aus ihr befreit, wichtig ist, dass die Befreiung, die jedoch gleichzeitig Beginn der Beschädigung ist, gelingt. Dieser Widerspruch ist auch in der Kritik auszuhalten, anstatt “systematische Harmonie zu prätendieren, wo die Sache selber in sich zerrissen ist.” [15]

[1Vgl. Heim, Robert: Opferkult, Gewalt und ziviles Über-Ich. Psychoanalytische Kulturtheorie des Sündenbocks, in: Modena, Emilio (Hg.): Das Faschismus-Syndrom. Zur Psychoanalyse der Neuen Rechten in Europa. Gießen 1998, S. 358-389

[2Juelich, Dirk: Abspaltung und Projektion – Zur Psychodynamik antisemitischer Strukturen, in: Schreier, H.; Heyl, M. (Hg.): Die Gegenwart der Schoah. Zur Aktualität des Mordes an den europäischen Juden. Hamburg 1994, S. 175-194, hier: S. 181

[3Der Begriff der Position hat gegenüber dem des Stadiums oder der Stufe den Vorteil eines dynamischen Verständnisses der Regression, die so auch als partielles und zeitlich begrenztes Phänomen gefasst werden kann.

[4Gruen, Arno: Der Fremde in uns. München 32004, S. 28

[5Antisemitismus meint hier eine hermetisch abgeschlossenes Weltbild mit wahnhaften Zügen oder eine universale Sinnstiftung und nicht die Summe der antijüdischen Stereotypen, die tatsächlich unter Frauen und Männer gleich verbreitet sind.

[6Nadig, Maya: Geschlechtsspezifische Aspekte in fremdenfeindlichen Abwehrformen, in: Modena a.a.O., S. 330-357, hier: S. 342f

[7Vgl. Stögner, Karin: Über einige Gemeinsamkeiten von Antisemitismus und Antifeminismus, in: DÖW (Hg.): Jahrbuch 2005. Wien 2005, S. 38-51

[8Adorno, Theodor W.: Studien zum autoritären Charakter. Frankfurt a. M. 1999, S. 323

[9„Jede narzisstische Kränkung von einer gewissen Stärke löst eine solche Aggressivität aus, dass das Subjekt zur Regression gezwungen wird. Diese Regression mobilisiert ihrer Tiefe entsprechend die dem Ich vorhergehende Kerne, das heißt eine zentrale Handlungsinstanz pränatalen, phylogenetischen Ursprungs, die im wesentlichen durch Aggression und primitiven Narzissmus strukturiert ist. Genau aus dieser Formation können erschreckende archaische Imagines hervorgehen, die aus all dem bestehen, was der reine Narzissmus des Subjekts nicht akzeptiert: das Schmutzige, Unreine, Bestialische, Ansteckende, Lüsterne, Dämonische...Der narzisstische Antisemit projiziert diese Imagines auf den Juden: Eben deshalb muss er vernichtet (verbrannt) werden.“ (Grunberger, B.; Dessuant, P.: Narzissmus, Christentum, Antisemitismus. Eine psychoanalytische Untersuchung. Stuttgart 2000, S. 361) Zur narzisstischen Kränkung in muslimischen Gruppen/Gesellschaften siehe: Meddeb, Abdelwahab: Die Krankheit des Islam. Heidelberg 2002

[10Vgl.: Freud, Sigmund: Fetischismus, in: ders.: Gesammelte Werke Bd. XIV. Frankfurt a. M. 1999, S. 311-317. Freud weist hier darauf hin, dass nicht erst eine bedrohliche Realität, sondern schon der ausgegebene “Schrei”, “Thron und Altar sind in Gefahr”, reiche, um insbesondere an Herrschaft libidinös eng gebundene Erwachsene in kindliche Panik zu versetzen.

[11Vgl. Aigner, Josef C.: Der fremde Vater. Zur Psychoanalyse von Vatererfahrung, männlicher Entwicklung und negativem Ödipuskomplex. Gießen 2002, S.119f. Winter zäumt das Pferd von hinten auf, wenn er behauptet, die “vertrauten bürgerlichen Geschlechtszuschreibungen” wären nicht die Ursache, sondern das “Ergebnis” unbewusster Zuschreibungen an Mutter und Vater.

[12Adorno, Theodor W.: Die revidierte Psychoanalyse, in: ders.: Gesammelte Schriften Bd. 8. Frankfurt a. M. 1972, S. 36

[13Vgl.: Klein, Melanie: Frühstadien des Ödipuskomplexes, in: Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse 1927, S. 65-77

[14Vgl.: Aigner a.a.O., S. 108f

[15Adorno, Theodor W.: Die revidierte Psychoanalyse a.a.aO., S. 40

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Oktober
2005
Heft 5-6/2005, Seite 19
Autor/inn/en:

Andreas Peham:

Andreas Peham (früher auch unter dem Pseudonym „Heribert Schiedel“) ist freier Mitarbeiter im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands., seit Mai 2002 Redaktionsmitglied, seit 2005 Vorstandsmitglied von Context XXI.

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