Zeitschriften » Context XXI » Print » Jahrgang 2002 » Heft 3-4/2002
kanalB nr_13:

argentinien märz 2002

Argentinien nach den großen unruhen vom dezember 2001. die menschen sind verarmt, die marginalisierten haben jetzt nichts mehr zu essen und können ihre kinder nicht mehr zur schule schicken, weil sie ihnen keine schuhe, hefte und bleistifte kaufen können, die mittelklasse, von massenarbeitslosigkeit und steigenden preisen bedroht, stirbt aus. 25% arbeitslosigkeit, 20 millionen arme, argentinien fällt auseinander.

jeden tag sterben 100 kinder an hunger, und das in einem land, in dem es bis zum ende der regierungszeit menems kei­nen hunger gab.

der film versucht aufzuzeigen, welche rolle die gewaltsame einführung des neoliberalen Programms seit 1976, der US-imperialismus und die sparpolitik des IWF bei der entstehung dieser katastrophalen zustände spielte.

was die leute im märz 2002 auf die beine stellen, ist eine klare absage an dieses programm: man organisiert sich in nachbarschaftsversammlungen, um die korrupte regierung abzulösen, protestiert gegen die privatisierten unternehmen, die den leuten den strom abschneiden, und stellt die militärs, die 1976-83 30.000 menschen verschwinden ließen und bis heute unbestraft in ihren villen leben, öffentlich an den pran­ger.

das alles ist in diesem dokumentarfilm, der 13. ausgabe des linksradikalen videomagazins kanalB (zu bestellen auf: http://kanalB.de) festgehalten, eine momentaufnahme mit politisch-ökonomischer hintergrundanalyse.

60min/miniDV

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Juni
2002
Heft 3-4/2002, Seite 22
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