Zeitschriften » Internationale Situationniste » Numéro 8
Pierre Gallissaires (Übersetzung) • Hanna Mittelstädt (Übersetzung) • Situationistische Internationale

All the King’s Men

Das Problem der Sprache steht im Mittelpunkt aller Kämpfe für die Abschaffung bzw. Aufrechterhaltung der gegenwärtigen Entfremdung; es lässt sich vom ganzen Gebiet dieser Kämpfe nicht trennen. Wir leben in der Sprache wie in der verbrauchten Luft. Im Gegensatz zur Meinung der geistreichen Leute spielen Worte nicht. Sie lieben auch nicht, wie Breton glaubte — außer im Traum. Worte arbeiten für die herrschende Organisation des Lebens. Und doch sind sie nicht zu Robotern geworden; zum Unglück der Informationstheoretiker sind die Worte selbst nicht „informativ“: In ihnen treten Kräfte zutage, die einen Strich durch die Rechnungen machen können. Die Koexistenz der Worte mit der Macht ist der ähnlich, die die Proletarier (sowohl im klassischen als auch im modernen Sinne dieses Wortes) mit der Macht aufrechterhalten können. Obwohl sie fast ganztätig beschäftigt, die ganze Zeit im vollen Sinn und Unsinn gebraucht werden, bleiben sie irgendwie radikal fremd.

Die Macht gibt nur die falsche Kennkarte der Worte; sie zwingt ihnen einen Ausweis auf und bestimmt ihren Platz in der Produktion (in der einige offenbar Überstunden machen); sie stellt ihnen sozusagen ihren Lohnzettel aus. Machen wir also mit Lewis Carrolls Humpty Dumpty Ernst, der meinte, was die Entscheidung über den Gebrauch der Worte betrifft, komme alles darauf an, „zu wissen, wer der Herr ist — und sonst nichts!“. Und er — auf diesem Gebiet ein sozialer Unternehmer — behauptet noch dazu, dass er denjenigen, die er viel beschäftigt, das Doppelte bezahlt. Verstehen wir gleichzeitig die Dienstverweigerung der Worte, ihre Flucht und ihren offenen Widerstand, diese Begleiterscheinungen der gesamten modernen Literatur — von Baudelaire bis zu den Dadaisten und Joyce — als das Symptom der gesamtgesellschaftlichen revolutionären Krise.

Unter der Kontrolle der Macht bezeichnet die Sprache immer wieder etwas Anderes als das Erlebte. Gerade darin besteht also die Möglichkeit einer vollständigen Kritik. In der Organisation der Sprache ist es zu einer solchen Verwirrung gekommen, dass die durch die Macht erzwungene Kommunikation sich als Lug und Trug entpuppen muss. Vergebens bemüht sich die keimende kybernetische Macht darum, die Sprache den von ihr kontrollierten Maschinen unterzuordnen, so dass die Information von nun an zum einzig möglichen Kommunikationsmittel wird. Auf diesem Gebiet selbst tritt aber auch der Widerstand zutage — man kann z.B. die elektronische Musik zu Recht als einen (natürlich zweideutigen und begrenzten) Versuch betrachten, das Herrschaftsverhältnis umzukehren, indem man die Maschinen zugunsten der Sprache entwendet. Die Opposition ist aber viel allgemeiner und radikaler. Sie denunziert jede einseitige „Kommunikation“ sowohl in der alten Kunst als auch in der modernen „Informationstheorie“. Sie fordert eine Kommunikation, die jede getrennte Macht zugrunderichtet. Dort, wo Kommunikation vorhanden ist, gibt es keinen Staat.

Die Macht lebt von Unterschlagung. Sie erzeugt nichts, sie rekuperiert nur. Würde sie den Sinn der Worte erschaffen, dann gäbe es keine Poesie, sondern nur nützliches „Informationsmaterial“. Man könnte keinen Widerstand durch die Sprache leisten, jede Verweigerung würde außerhalb von ihr stattfinden und eine bloße Buchstabenangelegenheit sein. Nun, was ist die Poesie anderes als der revolutionäre Moment in der Sprache, der sich als solcher nicht von den revolutionären Momenten der Geschichte und der Geschichte des persönlichen Lebens trennen lässt?

L’Algérie et l’écriture.
« L‘écriture est précisément ce compromis entre une liberté et un souvenir, elle est cette liberté souvenante qui n’est liberté que dans le geste du choix, mais déjà plus dans sa durée. Je puis sans doute aujourd’hui me choisir telle ou telle écriture, et dans ce geste affirmer ma liberté, prétendre à une fraîcheur ou à une tradition ; je ne puis déjà plus la développer dans une durée sans devenir peu à peu prisonnier des mots d’autrui et même de mes propres mots. »
Roland Barthes. Le degré zéro de l’écriture.

Die Beschlagnahme der Sprache durch die Macht ist mit deren Beschlagnahme der Totalität vergleichbar. Allein eine Sprache, der jeder unmittelbare Bezug zur Totalität verlorengegangen ist, kann die Information begründen. Die Information ist die Poesie der Macht (die Gegen-Poesie der Aufrechterhaltung der Ordnung), die vermittelte Fälschung dessen, was ist. Umgekehrt soll die Poesie als unmittelbare Kommunikation in der Wirklichkeit und als die wirkliche Abänderung dieser Wirklichkeit verstanden werden. Sie ist nichts anderes als die befreite Sprache, die ihren Reichtum wiedererlangt und die Worte, die Musik, die Schreie, die Gebärden, die Malerei, die Mathematik und die Tatsachen zugleich umfasst, indem sie ihre eigenen Zechen zerbricht. Die Poesie hängt also vom Grad des höchsten Reichtums ab, in dem das Leben auf einer gegebenen Entwicklungsstufe des ökonomisch-sozialen Gebildes erlebt und verändert werden kann. Es erübrigt sich dann, genauer darauf hinzuweisen, dass dieses Verhältnis der Poesie zu ihrer materiellen Basis in der Gesellschaft nicht in einer einseitigen Unterordnung, sondern in einer gegenseitigen Beeinflussung besteht.

Die Poesie wiederzufinden kann dasselbe sein, wie die Revolution aufs neue zu erfinden, wie bestimmte Phasen der mexikanischen, kubanischen oder kongolesischen Revolution es ganz klar beweisen. Zwischen den revolutionären Perioden, in denen die Massen durch die Handlung zur Poesie gelangen, kann man meinen, dass die Kreise des poetischen Abenteuers das einzige Feld sind, auf dem die Totalität der Revolution als eine nicht erfüllte, aber nahe Möglichkeit und als Schatten einer abwesenden Gestalt weiter besteht. So dass das, was wir hier „poetisches Abenteuer“ nennen, schwierig und gefährlich ist und auf keinen Fall je garantiert werden kann — handelt es sich doch um die Summe aller in der jeweiligen Epoche quasi unmöglichen Verhaltensweisen. Sicher kann man nur darüber sein, was das poetische Abenteuer einer Epoche nicht mehr ist — ihre anerkannte und erlaubte, falsche Poesie. Während der Surrealismus zur Zeit seines Angriffs gegen die unterdrückende Ordnung der Kultur und des Alltäglichen seine Ausrüstung richtig als eine „Poesie notfalls ohne Gedichte“ definieren konnte, handelt es sich heute für die S.I. um eine Poesie zwangsläufig ohne Gedichte. Und alles, was wir über die Poesie sagen, betrifft keineswegs die zurückgebliebenen Reaktionäre irgendeiner Neo-Metrik, auch wenn sie sich nach den am wenigsten alten Formmodernismen richten sollte. Das Programm der verwirklichten Poesie ist nichts Geringeres, als Ereignisse und ihre Sprache gleichzeitig und auf untrennbare Weise zu schaffen.

« L’attaque du château périlleux. »
(XIIIᵉ siècle, musée de Florence)

Alle geschlossenen Sprachen (diejenigen der informellen Gruppen von Jugendlichen; diejenigen, die von den heutigen Avantgarden zum eigenen, internen Gebrauch ausgearbeitet werden, wenn diese sich selbst suchen und definieren wollen; diejenigen, die damals in der Form einer für die Außenwelt bestimmten, objektiven poetischen Produktion unter solchen Namen wie „trobar clus“ oder „dolce stil nuovo“ übermittelt wurden) alle beabsichtigten die unmittelbare Transparenz einer bestimmten Kommunikation, der gegenseitigen Erkennung und der Übereinstimmung und erreichen sie als effektives Ergebnis. Solche Versuche sind aber die Sache beschränkter und in mancher Hinsicht isolierter Gruppen, so dass die von ihnen gestalteten Ereignisse und für sich selbst veranstalteten Feten innerhalb der engsten Grenzen bleiben mussten. Eines der revolutionären Probleme besteht darin, diese Art von Sowjets oder Kommunikationsräten zu vereinigen, um überall eine direkte Kommunikation einzuführen, die es nicht mehr nötig hat, sich mit dem Kommunikationsnetz des Gegners (d.h. der Sprache der Macht) zu behelfen, und so die Welt gemäß ihrer Begierde verändern kann.

Es handelt sich nicht darum, die Poesie in den Dienst der Revolution, sondern umgekehrt die Revolution in den Dienst der Poesie zu stellen. Nur so kann die Revolution ihrem eigenen Projekt nicht untreu werden. Wir wollen den Irrtum der Surrealisten nicht noch einmal begehen, die sich gerade zu der Zeit in ihren Dienst gestellt haben, als sie nicht mehr vorhanden war. Mit der Erinnerung an eine schnell zu Boden geschlagene, partielle Revolution verbunden wurde der Surrealismus auch schnell zu einem Reformismus des Spektakels, zur Kritik einer gewissen Form des herrschenden Spektakels, die innerhalb der herrschenden Organisation dieses Spektakels ausgeübt wurde. Anscheinend haben die Surrealisten die Tatsache vernachlässigt, dass die Macht ihre eigene Lektüre — eine Entschlüsselungsmethode, deren Code sie besitzt — für jede interne Verbesserung bzw. Modernisierung des Spektakels aufzwingt.

Jede Revolution entstand durch die Poesie, wurde zunächst durch die Kraft der Poesie durchgeführt. Dieses Phänomen ist den Revolutionstheoretikern bisher entgangen und entgeht ihnen weiterhin — freilich kann man es nicht verstehen, wenn man noch an dem alten Konzept der Revolution oder der Poesie hängenbleibt —, während es dagegen von der Konterrevolution allgemein empfunden wurde. Sie fürchten sich überall dort vor der Poesie, wo sie vorhanden ist und sie sind erpicht darauf, sie durch verschiedene Beschwörungsformen von der Verbrennung bis zur reinen Stilforschung loszuwerden. Der Moment der wirklichen Poesie, die „die ganze Zeit vor sich hat“, will jedesmal die gesamte Welt und die ganze Zukunft gemäß seinem eigenen Ziel neu ausrichten. Solange er dauert, können mit seinen Forderungen keine Kompromisse geschlossen werden. Er bringt die nicht beglichenen Schulden der Geschichte noch einmal ins Spiel. Fourier und Pancho Villa, Lautréamont und die asturischen „dinamiteros“ (deren Nachfolger jetzt neue Streikformen erfinden), die Kronstädter bzw. Kieler Matrosen und alle, die sich auf der Welt mit und ohne uns dazu vorbereiten, für die lange Revolution zu kämpfen, sind genauso gut wie die Emissäre der neuen Poesie.

Immer deutlicher wird die Poesie als leerer Raum zur Antimaterie der Konsumgesellschaft, da sie kein konsumierbarer Stoff ist (nach den modernen Maßstäben des konsumierbaren Gegenstandes als Äquivalent für eine passive Masse isolierter Konsumenten). Die Poesie ist nichts, wenn sie zitiert wird — sie kann nur zweckentfremdet wieder ins Spiel gebracht werden. Sonst ist die Kenntnis der alten Poesie eine bloße, den Gesamtfunktionen des Universitätsdenkens zugehörige Hochschulübung. Dann ist die Geschichte der Poesie bloße Flucht vor der Poesie der Geschichte — wenn wir unter diesem Wort nicht die spektakuläre Geschichte der Herrschenden, sondern diejenige des alltäglichen Lebens und dessen möglicher Erweiterung verstehen — die Geschichte jedes individuellen Lebens und dessen Verwirklichung.

Es soll hier keine Zweideutigkeit über die Rolle der „Konservatoren“ der alten Poesie weiterbestehen; diejenigen, die diese in dem Maße weiter verbreiten, wie der Staat den Analphabetismus aus ganz anderen Gründen beseitigt. Diese Leute stellen nur eine besondere Art der Verwalter der gesamten Museumskunst dar. Eine Masse von Poesie wird üblicherweise in der Welt aufbewahrt. Nirgends aber gibt es die Stellen, die Momente oder die Menschen, um sie noch einmal zu erleben, sich diese gegenseitig mitzuteilen und zu gebrauchen. Wobei außer Frage steht, dass es nie anders als durch die Zweckentfremdung geschehen kann, da sich das Verständnis der alten Poesie sowohl durch Verlust als auch durch Gewinnung neuer Kenntnisse geändert hat. Ferner, weil zu jeder Zeit, in der die alte Poesie tatsächlich wiedergefunden werden kann, ihr diese Gegenüberstellung mit besonderen Ereignissen einen vollauf neuen Sinn verleiht. Vor allem aber sollte eine Situation, in der die Poesie möglich ist, keinen vergangenen poetischen Misserfolg wiederherstellen (da dieser Misserfolg das ist, was umgekehrt in der Geschichte der Poesie als Erfolg und poetisches Denkmal geblieben ist.). Sie tendiert natürlich zur Kommunikation und zur Sicherung der Souveränitätschancen ihrer eigenen Poesie.

Beauté de la sociologie.
Ceci est le portrait-robot de la « femme idéale », établi dans France-soir du 31 août 1962, à partir de dix détails considérés comme les plus beaux du monde, pris sur dix femmes célèbres. Cette vedette de synthèse fournit un exemple éloquent de ce que peut donner la dictature totalitaire du fragment, opposée ici au jeu dialectique du visage. Ce visage de rêve cybernétique est modelé par les techniques de l’information moderne, qui sont réellement efficaces en tant que répression, contrôle, classification et maintien de l’ordre (le portrait-robot a fait ses preuves dans la recherche policière). C’est évidemment à l’opposé des moyens et des buts de cette information qu’existent la connaissance, la poésie, notre appropriation possible du monde. La sociologie de la beauté vaut la sociologie industrielle ou la sociologie de la vie urbaine, pour les mêmes raisons : c’est un relevé mystifié et mystiflcateur du partiel, qui cache les ensembles et leur mouvement. Mais aussi l’exact moralisme scientifique de la sociologie, ingéré sans même vouloir y penser dans la société du spectacle, indique à chacun, en même temps que la beauté, son usage. Sa nouvelle traduction du Hic Rhodus, hic salta peut se lire : « Ici est la beauté, ici, tu consommes !»

Als beschränkte Zeitgenossen der poetischen Archäologie, die die alte Poesie als eine Auswahl für das vom modernen Spektakel erzeugte Publikum des neuen Analphabetismus wiederbringt — von Spezialisten auf Langspielplatten vorgetragen -, haben die Informationstheoretiker sich vorgenommen, jede „Redundanz“ der Freiheit zu bekämpfen, um einfach Befehle übermitteln zu können. Die Automatisierungsdenker erstreben ausdrücklich ein automatisches theoretisches Denken durch Festlegung und Beseitigung der Veränderlichen im Leben sowie in der Sprache. Noch lange werden sie aber Knochen in ihrem Käse finden! Die Übersetzungsmaschinen z.B., die man zu gebrauchen beginnt, um für die weltweite Uniformisierung der Information und gleichzeitig für die informationstheoretische Überprüfung der alten Kultur zu sorgen, unterstehen ihren vorbestimmten Programmen, denen sowohl jeder neue Sinn eines Wortes als auch dessen vergangene, dialektische Zweideutigkeiten entgehen müssen. Damit wird gleichzeitig das Leben der Sprache — das mit jedem Fortschritt des theoretischen Verständnisses verbunden ist: „Die Ideen verbessern sich. Die Bedeutung der Worte nimmt daran teil“ — aus dem maschinellen Bereich der offiziellen Kommunikation vertrieben, während das freie Denken sich aber auch mit der Perspektive einer Heimlichkeit organisieren kann, die für die Technik der Informationspolizei unkontrollierbar sein wird. Die Suche nach unbestreitbaren Zeichen und einem sofortigen Dualsystem der Klassifizierung vertritt so deutlich die Richtung der Macht, dass sie durch dieselbe Kritik getroffen werden muss. Bis in ihre wahnsinnigsten Formulierungen benehmen sich die Denker der Informationstheorie wie schwerfällige patentierte Wegbereiter der Zukunft, die sie selbst gewählt haben — genau die, die von den herrschenden Kräften der gegenwärtigen Gesellschaft gestaltet wird: die Verstärkung des kybernetischen Staates. Sie sind die dienstpflichtigen Lebensmänner der sich zur Zeit bestärkenden technischen Feudalherrschaft. Es gibt keine Spur von Unschuld in ihrer Possenreißerei — sie sind die Narren des Königs.

Die Alternative zwischen Informationstheorie und Poesie betrifft nicht mehr die Poesie der Vergangenheit — genauso wie keine Variante dessen, was die klassische revolutionäre Bewegung geworden ist, heute noch irgendwo eine wirkliche Alternative gegenüber der herrschenden Organisation des Lebens bilden kann. Aus demselben Urteil leiten wir unsere Denunziation eines totalen Verschwindens der Poesie in den alten Formen her, in denen sie produziert und konsumiert wurde, und die Ankündigung ihrer Rückkehr in unerwarteten und wirksamen Formen. Die Aufgabe unserer Epoche ist es nicht mehr, poetische Anweisungen zu schreiben, sondern diese auszuführen.

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Januar
1977
Numéro 8, Seite 29
Autor/inn/en:

Pierre Gallissaires:

Geboren 1932 in Talence (Gironde). Übersetzer und Mitgründer der Edition Nautilus in Hamburg.

Hanna Mittelstädt:

Geboren 1951 in Hamburg. Autorin und Übersetzerin, Mitgründerin der Edition Nautilus in Hamburg.

Situationistische Internationale: Situationistisch / Situationist: All das, was sich auf die Theorie oder auf die praktische Tätigkeit von Situationen bezieht. Derjenige, der sich damit beschäftigt, Situationen zu konstruieren. Mitglied der situationistischen Internationale.
Situationismus: Sinnloses Wort, missbräuchlich durch Ableitung des vorigen gebildet. Einen Situationismus gibt es nicht — was eine Doktrin zur Interpretation der vorhandenen Tatsachen bedeuten würde. Selbstverständlich haben sich die Anti-Situationisten den Begriff „Situationismus“ ausgedacht.

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