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Gerhard Scheit

Albaner auf Schindlers Liste

Über den NATO-Einsatz gegen Auschwitz

Während Ostern seit je Wagners Parsifal gegeben wird, bringt das österreichische Fernsehen nun zusätzlich am Karfreitag Schindlers Liste. Erlöst der „reine Tor“ auf der Bühne durch bloße Keuschheit die Gralsritter von der „ewigen Jüdin“ Kundry und rettet den heiligen Gral, so zeigt der reine Unternehmer am Bildschirm den Weg der Erlösung, indem er einfach nur seinen Geschäften nachgeht und dabei viele Juden retten kann. Am anderen Sender gibt es derweil Berichterstattung über die NATO-Angriffe in Jugoslawien — und der Nachrichtensprecher weist wie selbstverständlich auf den laufenden Film hin, um den Zusehern das Bombardement mit entsprechendem Nachdruck ans Herz zu legen.

Auf einer Pressekonferenz dieser Tage, die Fischer, Scharping und Schröder zusammen mit Albanern, die gerade aus dem Kosovo gekommen sind, geben, illustriert ein albanischer Dolmetscher die Lage im Kosovo, indem er ebenfalls explizit auf Schindlers Liste Bezug nimmt. Beinahe freiwillig enthüllt Andrei S. Markovits in seinem taz-Artikel (vom 7.4.1999) die ganze Schindler-Dramaturgie der Berichterstattung, wenn er seine Haltung zum NATO-Einsatz begründet, und dabei doch nur reflexartige Assoziationen wiedergibt: „Und plötzlich tauchen dann die Züge auf unseren Bildschirmen auf, mit ihren offenen Fenstern, aus denen Tausende Arme und Köpfe verzweifelt herausragen, und die Bilder der Nazizüge, die die Juden Europas in die Vernichtungslager brachten, kehren ins Bewußtsein zurück ... Für mich sind die Parallelen zum Zweiten Weltkrieg sowohl visuell als auch emotional — wenn auch nicht unbedingt historisch analytisch — auf allen Seiten dieses furchtbaren Kriegs allgegenwärtig. Dieser Eindruck wird von der Legitimationsrhetorik der Nato noch bestärkt.“ (Wer hätte das gedacht.) Markovits versetzt sich mit geradezu bewundernswerter Offenheit in die erwünschte Rezeptionshaltung. Statt die empfangenen Eindrücke und Identifikationsangebote zu reflektieren und vielleicht ein wenig historisch-analytsch nachzudenken, wird den Bildern absolute Priorität eingeräumt. Sie sind die expressive Seite der Menschenrechte, hauchen den Abstraktionen Leben ein und treten an die Stelle derer, von denen abstrahiert wird. Markovits schließt seinen Artikel mit dem Satz: „Inzwischen aber leben die Bilder des zweiten Weltkriegs ungehindert fort.“

Unschuldsumkehr

Steven Spielberg hat für die ‚Vergangenheitsbewältigung‘ und den Wiedereintritt Deutschlands ins Kriegsgeschehen offenkundig eine ganz Ähnliche Rolle übernommen wie die NATO: man braucht in Deutschland die Vereinigten Staaten — ihre Militärmacht wie ihre Kulturindustrie — um sich auf seine eigene Vergangenheit so beziehen zu können, daß man möglichst unauffällig selbst den Weg zur Weltmacht anzutreten vermag. Ebensolche Dienste, wenn auch kleiner dimensioniert, leisten kultutell und militärisch die europäischen Bündnispartner: Roberto Benignis rührende KZ-Klamotte gestattet die ungebrochene Identifikation mit den Opfern, während das permanente Säbelgerassel von Blair und Cook es erlaubt, sich zurückhaltend und still auf die Führungsrolle vorzubereiten. Mit der notwendigen Gabe der Einfühlung beschreibt die ZEIT (14/1999) den kompliziert gewordenen Seelenhaushalt des nationalen Subjekts: „Das ıst mein Krieg. Ein Satz der vieles verändert, für das Land, für den Kanzler, der bittere, deprimierende Tage erlebt. Ende der Inszenierung. Brav folgt er der Allianz, aber ohne Auftrumpfen.“ Die Berliner Republik, wie Schröder sie ursprünglich auftrumpfend wollte, mit dem „Selbstbewußtsein einer erwachsenen Nation, die (ohne Mahnmal) ihre Interessen nicht länger auf dem Altar der Vergangenheit opfert“, sie war nicht unbedingt nach dem Geschmack der liberalen Bürger. Auf dem Altar der Vergangenheit soll vielmehr für den neuen Krieg gebetet werden. Und hierfür ist Joschka Fischer der richtige Mann — geschult wie kaum einer unter den Regierenden in den national-religiösen Riten der Vergangenheitsbewältigung und der Trauerarbeit. „Die europäische Einigung stehe an erster Stelle unseres nationalen Interesses“, zitiert die ZEIT Joschka Fischer und fügt befriedigt hinzu: „Ein guter Satz, ein Programm ohne Beispiel.“

Stellt ein Fernsehjournalist dem Außenminister Fragen rein strategisch-technischen Sinns über den NATO-Einsatz, so antwortet dieser sofort mit weltanschaulichem Sinn, verweist auf die Greuel dieses Jahrhunderts in Europa, um die Konzeption Großserbiens mit der Großdeutschlands gleichzusetzen, und sagt wörtlich, die Serbische Sonderpolizei sei „gewissermaßen die SS“, woraus folgt: Milosevic ist gewissermaßen Hitler, die Serben sind gewissermaßen die Deutschen. Ebenso verwendet Scharping durchgehend das Vokabular des Holocaust, wenn er die Taten der Serben charakterisiert, und spricht bei jeder Gelegenheit von „Selektion“ und „Konzentrationslagern“ im Kosovo. Das mag zum einen Teil eine bewußte Argumentationsstrategie sein — also reine Propagandamaßnahme —, zum anderen, unbewußten Teil aber ist es eine geradezu zwanghafte Projektion. Fast die gesamte deutsche und österreichische Öffentlichkeit steht unter diesem Druck, Vergangenheitsbewältigung am andern Objekt zu betreiben, auf die deutsche Vergangenheit in diesem Jahrhundert zu rekurrieren, wenn über die gegenwärtigen Angriffe der Deutschen gesprochen wird, von Hitler zu sprechen, wenn es um Milosevic geht. Was hier stattfindet, ist eine Art Unschuldsumkehr: Identifikation mit dem Opfer, um Aggressor zu werden.

Der Einwand aber, daß auch Clinton und die europäischen Verbündeten die Gleichsetzung von Milosevic und Hitler betreiben (auch Le Monde bemühte den Vergleich mit dem Dritten Reich), verfehlt genau diesen zwanghaften Charakter, der ihr bei den Erben des Dritten Reichs zukommt und zum nationalen Surplus der deutschen Aggression gehört. Wenn zwei dasselbe tun, ist es nicht dasselbe. Es ist eben kein Zutall, daß Kroatien, Bosnien-Herzegowina und zuletzt die Albaner eine amerikanische Public Relation-Firma engagieren mußten, um die politische Öffentlichkeit in den USA, die ursprünglich gegen die Aufteilung des Landes eingestellt war, gegen die Serben und Milosevic einzustimmen, [1] während in Deutschland und Österreich die Einstimmung auf die Kriegsziele ganz von allein erfolgte. Einmal mehr bewährt sich die vergangene nationalsozialistische Volks- und Verbrechensgemeinschaft unbewußt als Referenzpunkt aktueller Politik. Die immer stärker schwankende Politik der USA jedoch, die im Golfkrieg noch souverän imperialistisch handeln konnten, hinterläßt zunehmend den Eindruck von Orientierungslosigkeit, wenn nicht von Schwäche.

Auschwitz und der Burgfrieden

Die Verteidigung der eigenen, der deutschen Kultur und der selbst erkämpften, sozialen Errungenschaften war es, die einst die Arbeiterbewegung und die Linke kriegstauglich gemacht hat. Mit der Berufung auf den eigenen sozialen und kulturellen Standard ließ sich im Ersten Weltkrieg der Burgfrieden herstellen und der Angriff gegen den Osten legitimieren. Auch heute ist es etwas Eigenes, Selbstgeschaffenes, auf das sich die nationale Einheit der emphatischen wie der skeptischen Kriegsfreunde bezicht: Auschwitz. Schieden sich genau hier in der Walser-Debatte die Geister in Antisemiten und Aufklärer, werden sie nun an diesem Punkt weitgehend wieder vereint. Da es jedoch etwas Negatives ist, das sie eint, kommt man — anders als im Weltkrieg — ohne fremde Hilfe nicht aus. Westliche Verbündete und Milosevic werden benötigt, damit der Mechanismus der Identifikation funktionieren kann.

Auf der Seite der NATO-Gegner finder allerdings die Identifikation mit umgekehrtem Vorzeichen statt: hier wird die NATO mit dem Dritten Reich, Clinton mit Hitler, gleichgesetzt, und Handke versucht, die Lage der Serben mit der der Juden in unmittelbaren Zusammenhang zu bringen. Auch darin ist Auschwitz instrumentalisiert: Reflexion auf den Vernichtungskrieg des Dritten Reichs als Voraussetzung des heutigen Europa wird damit ebenso vermieden wie eine kritische Analyse des serbischen Nationalısınus und der rassistischen Aggression von serbischem Staat und serbischen Banden. Der Antiamerikanismus des Kalten Kriegs und der Friedensbewegung der achtziger Jahre, der auf der Seite der Kriegsgegner einfach fortgesetzt wird, verdeckt jedoch zunehmend die spezifisch deutschen Interessen innerhalb des Westens und nähert sich im schlimmsten Fall der extremen Rechten an, die eben auch ‚‚kein Blut deutscher Soldaten“ im Kosovo vergießen möchte.

Die Entzweiung in Freunde und Gegner des Kriegs ist hier ohnehin immer nur eine vorübergehende: Deutschland bringt den Krieg und es verheißt auch den Frieden; wichtig ist allein, daß es Deutschland ist. So sınd Antiarmerikaner und Nato-Freunde — Augstein und Schröder, Walser und Grass — auf der Basis einer rein europäischen Kriegs- und Kulturunion sofort vereint — zum Wohle einer Nation, die aus Krieg wie aus Frieden gestärkt hervorzugehen vermag, deren große Stunde aber immer ın der Krise schlägt. Die Amerikaner — und speziell das mit ihnen phantasierte „Finanzjudentum“ — werden bald von allen als die wahren Schuldigen identifiziert werden.

So wundert es nicht, daß in Deutschland und Österreich von vornherein größere Konftontationen zwischen Kriegsgegnern und -befürwortern ausblieben, obwohl es doch der erste große Kriegseinsatz deutscher Soldaten im Ausland war. Unter der Überschrift „Die Deutschen und der Krieg“ fragte Jan Ross (ZEIT 14/1999) erstaunt: „Warum eigentlich herrscht so große Ruhe ...? ... Eine merkwürdige Atmosphäre des Geschehenlassen liegt über dem Land. Das ist nicht erst seit dem Beginn der Bombardements so. Schon als Bundeswehrverhände mit schweren Waffen nach Mazedonien verlegt wurden, mochte man sich über das Desinteresse der Öffentlichkeit wundern ... Die Neugestaltung der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse dürfte lebhafter erörtert worden sein als der Krieg auf dem Balkan.“

Die Projektion und Unschuldsumkehr funktioniert von allein, sie muß nicht erörtert oder begründet werden, sie ist für die Deutschen so selbstverständlich wie die Identifikation mit Spielbergs Schindler und Benignis Guido. Während im Golfkrieg durch die Gefahr für Israel tatsächlich ein Zusammenhang bestand mit denen, die in Auschwitz ermordet werden sollten, handelt es sich nun um reine Projektion: rassistische Bandenkriege und Staatsaktionen, wie sie auch in Afrika, Tschetschenien, Indonesien, der Türkei etc. stattfinden, werden zum Menetekel eines neuen Auschwitz erklärt. (Als die Kroaten 300.000 Serben aus der Krajina vertrieben, war im Westen hingegen meist nur vom ethnischen Chaos in Jugoslawien die Rede.)

Systematisch all das mit Auschwitz zu identfizieren, durch dessen Bekämpfung sich Machtzuwachs erringen läßt — das ist zur Ideologie der deutschen und europäischen Außenpolitik geworden. Dazu kann letztlich auch die Dokumentation und Darstellung der vergangenen Schuld beitragen — mag sie die traditionelle Rechte noch so sehr vergrämen. Bei der Eröffnung der Wehrmachtsausstellung in Köln ergriff die Bürgermeisterin die Gelegenheit, um den heutigen Einsatz der deutschen Soldaten am Balkan mit dem in der Ausstellung dokumentierten zu rechtfertigen. In dieser Hinsicht vermag das Holocaust-Mahnmal Sinn zu machen. Nicht lange und Joschka Fischer wird bei dessen Enthüllung die Worte sprechen: „Das haben wir im Kosovo gerade noch einmal verhindern können“ — und mit Adornos Diktum schließen, „alles einzurichten, daß Auschwitz nicht sich wiederhole.“

Hoffnung für die Welt

Dieser Projektionsmechanismus, mit dem Deutschland in aller Unschuld als kriegsführende Macht in Aktion tritt, läßt die ganze Situation so gespenstisch erscheinen. Das Phänomen ähnelt dem des Philosemitismus: im Dunkeln bleibt, was sich hinter dem guten Willen verbirgt, wie groß die Gefahr eigentlich ist, von wem konkret sie ausgeht. Es ist ein schleichender, ungreifbarer Wille zur Macht, dumpf und unartikuliert, schwer zu sagen, was von ihm bewußt geplant, was spontan sich durchsetzt. Dieses stumpfsinnige und zugleich undurchsichtige Herrschaftsinteresse brachte der scheidende deutsche Bundespräsident Herzog vollendet zum Ausdruck. Auf die Frage des Spiegel: „Deutschland, wie es sich seit 1989 verändert hat, als Hoffnung für die Welt?“ antwortet er: „Man traut uns mehr zu, oder man sieht, daß wir mehr Möglichkeiten haben. Aber diese Fragen wären auch ohne Wiedervereinigung an uns gestellt worden. Denn es war ja die westdeutsche Politik, die dieses Vertrauenskapital allmählich angesammelt hat.“ (Spiegel 14/1999)

Nationale Hegemonie scheint derzeit in Deutschland tatsächlich wie Kapital zu akkumulieren: Jeder trägt etwas bei; die Konzentration geschieht gewissermaßen hinter dem Rücken der Akteure: Augstein ist gegen den Einsatz am Balkan, möchte aber zugleich die USA als Weltpolizist stürzen; Theo Sommer möchte eine internationale Balkankonferenz einberufen „wie jene, die 1878 unter Bismarcks Vorsitz in Berlin stattfand“; Joschka Fischer bringt den ersten Friedensplan ins Spiel; Scharping möchte vor allem weiter bomben ... Gemeinsam aber ist allen Staatssubjekten der Wunsch: Auschwitz zu verhindern — er entspricht etwa dem Wunsch der Warensubjekte, Volkswohlstand zu schaffen. Die Deutschen (und in ihrem Windschatten die Österreicher) fühlen sich eben immer mehr wie Oskar Schindler im Film: inmitten einer Welt, auf die sie immer nur Auschwitz projizieren können, wollen sie ihren Profit machen und wie ein Gott über Leben und Tod entscheiden.

[1Vgl. hierzu Mira Beham: Kriegstrommeln. Medien, Krieg und Politik. 3. Aufl. München 1996. S. 160 ff.

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Juni
1999
Heft 2/1999, Seite 1
Autor/inn/en:

Gerhard Scheit:

Geboren 1959, Musikstudium, Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik, dissertierte über „Theater zwischen Moderne und Faschismus (Bronnen, Brecht)“, arbeitet als freier Autor und Lehrbeauftragter in Wien.

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